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Abenteuer Tourismus

Damit ihr Tourismuskonzept zum Segen für alle wird: tourismussegen.de

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Wer eine Reise macht, kann was erleben

  • Autorenbild: spree1961
    spree1961
  • vor 5 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Es begann alles im September 2025 mit einer Überraschung für meine Partnerin. Ein Konzertbesuch in Kiel zu einer Gruppe die nicht oft nach Berlin kommt. Der Termin war im April 2026 Also noch 7 Monate Zeit.

Wie wir nach Kiel kommen stand noch nicht fest. Da ich viel mit dem Deutschlandticket unterwegs bin, dachte ich an die Bahn. Aber als die Baustellen nicht fertig und die Fahrzeiten immer länger wurden, haben wir uns wenige Tage vor Beginn der Tour für das Auto entschieden. Das war auch die richtige Entscheidung, denn im Nachhinein mussten wir mit der Bahn zurück fahren und das war ein Abenteuer was man nicht haben möchte.

Mit dem Auto haben wir noch einen Abstecher nach Lübeck gemacht, das wäre auch mit der Bahn möglich gewesen aber da hätte sich die Fahrt um Stunden verlänger, bei uns nur 1/2 Stunde und wir waren fast pünktlich in Kiel.

Die Straßenbaustelle in Bad Segeberg hat unsere Zeitplanung etwas durcheinander gebracht. Aber sonst lief alles hervorragend ab.

Am nächsten Tag sind wir mit dem Auto über Eckernförde und Schleswig nach Husum gefahren. So haben wir die Ostsee und die Nordsee besucht. Das Schöne war das die Nordsee Ebbe hatte. Der Hafen ohne Wasser, das war ein schöner Anblick.

Da wir nun schon einmal hier oben im Norden waren haben wir auch noch Föhr besuchen wollen. Auf nach Dagebüll um mit der Fähre nach Wyk auf Föhr zu gelangen. Spontan ein Ticket am Kontrollschalter gekauft und uns angestellt um auf die Fähre zu kommen. Da unser Auto klein war sind wir sogar eine Fähre früher mitgefahren. Das war schön anzusehen wie wir bei Ebbe über die Nordsee schippern.

Auf Föhr angekommen sind wir einfach mal so los gefahren. Die Insel habe ich mir kleiner und mit nicht soviel Landwirtschaft vorgestellt. Aber wer es mag kann sich ja E-Bikes mieten.

Die Straßen sind gut aber etwas schmal. Wenn ein Traktor kommt kann es sehr eng werden. Für E-Bikes ist das aber kein Problem. Aber Achtung die Strecken die man da zurücklegen muss, um an sein Ziel zu kommen, sind für ungeübte eine Herausforderung die sie schnell an ihre Grenzen bringen.

Da wir am Sonntagabend wieder in Berlin sein mussten haben wir uns entschlossen auf dem Festland zu übernachten. Also nach der Rundtour wieder zum Fährhafen nach Wyk. Das war gar nicht so einfach. Da auf der Insel Baumaßnahmen stattfinden war die Strecke zum Hafen schlecht ausgeschildert und man musste auf eine kleine Baustellenstraße und ein Durchfahrtsverbot missachten. Soviel zur Ausbildung von verantwortlichen Personen.

Mein Fazit: Ich möchte nicht dort leben. Auf der Insel gelten ökonomische Gesetze. Die Zukunft der kleinen Geschäfte kann man dort sehen und diese gefällt mir nicht. Was mich aber überraschte war das es kaum Windräder gab. Windig war es ganz schön als wir da waren.

Jedenfalls waren wir wieder am Fährhafen angekommen und haben auf unsre Fähre gewartet.

Dieses mal war Flut und die Nordsee sah ganz anders aus. Die Wellen waren schon etwas größer aber die Fähre lief ganz ruhig bis nach Dagebüll durch. Nach 45 Minuten Fährfahrt waren wir wieder in Dagebüll.

Die Kurze Strecke zum Hotel hatte ich nicht als Straße wahrgenommen. Die Straße war gerade so breit das nur ein kleines Auto durchpasste. Später wusste ich auch warum das so gemacht wurde.

Die längere Strecke war breit und nach dem Kreisverkehr wurde die Straße zum Hotel immer schmaler. Da stellt man dann auch noch ein Geschwindigkeitsmesser auf einer Ausbaunische auf. Im Enddefekt kann es dort schnell zu einem Unfall kommen.

Anscheinend kommt es dort öfter zum Unfall. Die Gemeinde hat die Warnbaken schon zurück gesetzt, damit die nicht immer umgefahren werden. Aber die Abschleppunternehmen leben gut von der Straße.

Meiner Meinung nach hat die Gemeinde gute Gründe für alles was sie tut. Aber in Dagebüll hatte ich das Gefühl das es dort auch, wie auf Island, das verborgene Volk (Huldufolk) gibt. Man fühlt sich förmlich zu den gefährlichen Stellen hingezogen und ob man das überlebt weiß man nicht. Der Schimmelreiter von Theodor Storm könnte hier spielen. Denn Dagebüll hat die Geschichte die dort beschrieben ist.

Die Gemeinde Dagebüll entstand durch Deiche und das mag wohl nicht jeder.

Der Dagebüller Koog umfasste 1005 Demat (502,5 Hektar) und verlagerte den geographischen Mittelpunkt im Vergleich zur alten Hallig Westermarsch weiter nach Osten. Im Jahr 1704 wurde er durch einen neu gezogenen Damm mit dem Vorland des Alten Christian-Albrechts-Koogs verbunden.

Durch die Eindeichung des Kleiseerkoogs bis 1727 wurde der Dagebüller Koog schließlich Landfest. Der heutige Zuschnitt des Gemeindegebiets erfolgte 1978 durch die Eingemeindungspolitik der BRD.


Nun beginnt das Abenteuer Bahn

Wir mussten erst einmal Fahrkarten kaufen. Das ging in Niebüll ganz gut. Der Mitarbeiter dort war sehr hilfreich bei der Problemlösung.

Ich dachte na gut jetzt mit den Deutschlandticket nach Berlin. Ja Pustekuchen, mit dem Ticket hätten wir es nicht in der entsprechenden Zeit nach Berlin geschafft. Also von Niebüll nach Hamburg Altona und natürlich kurz vor Hamburg musste die Bahn (RE6) warten und wir kamen 25 Minuten später an als geplant. Der ICE mit dem wir hätten fahren können war weg. 60 Minuten warten hieß erst einmal was essen und entspannen.

Natürlich ist genau das geschehen was ich erwartet habe. Der nächste ICE kam 25 Minuten zu spät und die Fahrgäste beschwerten sich das die Gänge zum Aussteigen zu eng waren. Wäre der Zug pünktlich gewesen wären kaum Fahrgäste da gewesen. Die 2. Klasse war voll bis oben hin die 1. Klasse war auch gut voll. Aber es war noch entspannt mit zu fahren.

Der ICE fuhr dann 10 Minuten später los als geplant und hat auf der Fahrt auch viele Wartezeiten vor einigen Bahnhöfen.

Der Zug wurde auch immer voller bis Berlin Hbf. Da sind wir dann ausgestiegen. Natürlich kamen wir 25 Minuten später an als der Fahrplan vor sah.

Wir waren 8 Stunden mit der Bahn unterwegs, mit dem Auto hätte es 6 Stunden gedauert.

Die Reisegeschwindigkeit war ungefähr so wie beim RE ganz selten das er mal kurz 250 Km/h fuhr.

Also mal schnell nach Hamburg mit der Bahn, kann man getrost vergessen.


Fazit:

Ein Tourist der Straße und Schiene nutzt, ist zwangsläufig auf andere Menschen angewiesen. Man sollte aber nicht mal schnell zwischen zwei Terminen eine Reise machen. Planen Sie immer einen Reservetag ein. Sonst kann es schnell sehr teuer werden.

Bei Schiffsreisen sollten Sie sogar eine Reservewoche einplanen. man weiß ja nie wann man vom Schiff kommt.


Hafen Dagebüll bei Ebbe
Hafen Dagebüll bei Ebbe

Quellen:

 
 
 

Kommentare


Der ÖPNV kann zum Kuschel verleiten auch wenn man es nicht möchte!

Deshalb sollte man sich gut überlegen ob man wirklich den ÖPNV als einzige Verbindung nutzen möchte. Vielleicht wäre es auch sinnvoll zum Beispiel auf Kutschen, Fahrrad-Rikschas oder andere alternativen nachzudenken.

Der Tester

Ich teste gerne Ihr Tourismuskonzept!

 

Ich schaue mir die Möglichkeiten an und betrachte das was geleistet wird. Schreibe auf was gut läuft und wo schwächen sind.

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