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Abenteuer Tourismus

Damit ihr Tourismuskonzept zum Segen für alle wird: tourismussegen.de

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Tourismus kontrollieren und steuern

  • Autorenbild: spree1961
    spree1961
  • vor 1 Tag
  • 4 Min. Lesezeit

Was soll das heißen?

Tourismus kann geplant sein, aber meistens entsteht er ganz anders.

Wenn Besucher oder Einwohner der Region Bilder auf den sozialen Medien hochladen kann es passieren das sich andere Menschen auf einmal für diese Region interessieren. Erst sind es wenige dann werden es mehr und mehr. Auf einmal stellen die Behörden fest das es ein Problem mit den Gästen gibt. Wildes übernachten ist da noch das kleinste Problem. Die Umweltverschmutzung, die allgemeine Verkehrslage und vieles mehr bringen die Gemeinde in eine arge Bedrängnis.

Jetzt Maßnahmen zu ergreifen ist schwer aber notwendig. So werden auf einmal Verbote ausgesprochen wo es noch nie welche gab und auf einmal ist man als Mieter überflüssig weil Kurzzeitübernachtungen viel mehr Geld bringen. Es gibt viele Städte in Europa wo Touristen für eine Übernachtung 100,00 EUR pro Nacht bezahlen und das ist kein Hotel. Vor allem in stark besuchten Regionen ist das der Fall.

In diesen Regionen haben die Behörden es einfach verschlafen den Tourismus zu steuern. Ja die Restaurants, Lebensmitteldiscounter und Kioske haben gut verdient. Aber auf einmal gibt es keine Wohnungen mehr für die Mitarbeiter. Die kommen aus 20 oder30 Kilometer Entfernung angereist. Nun werden auch noch die Parkplätze knapp und die Straßen zu bestimmten Zeiten richtig voll.

Viele dieser Probleme ließen sich durch eine vorherige Planung und strenge Umsetzung vermeiden.

Zum Beispiel: Kurzzeitvermietungen nur unter Auflagen. Günstigen ÖPNV (KI gesteuert) ausbauen um die Fahrzeuge aus den Zentren zu verbannen.


Was planen sie um den Tourismus in ihrer Region zu steuern?

Nehmen sie sich aber kein Beispiel an Berlin. Sie fangen vieles an aber dann wird mittendrin aufgehört. Die Arbeitspendler wissen wovon ich rede. Die meisten Zubringerstraßen werden zur gleichen Zeit saniert. Dann die Brücken. Alle sind Marode aber gleich 2 wichtige Brücken zur selben Zeit und über mehr als 5 Jahre zu sanieren ist der Horror. Beim ÖPNV sieht es nicht anders aus. Alle Signalanlagen werden gleichzeitig auf digital umgebaut. Busse stehen, wie die Autofahrer, im Stau. Also kann man die Busse auch vergessen.

Natürlich nutzen die Gewerkschaften diese Situation aus um mehr Lohn rauszuschlagen. Streiks sind schön, sie entlasten die Straßen ungemein. Viele Unternehmen in Berlin müssen die Arbeitskräfte aber teuer einkaufen, weil keiner mehr hier arbeiten möchte. Jetzt noch die Kriege in Europa und Asien und der Flüchtlingsstrom dazu, das schafft Spannungen die man auch nicht haben möchte.

Ich fülle mich wie in den 1990iger zurück versetzt. Baustellen ohne Ende, Staus und Streiks dazu und dann noch der damalige europaweite Umbruch mit den Flüchtlingen, das hat die Menschen genauso verschreckt.


Was man bei geplanten Veranstaltungen vermeiden sollte

Die Lösung der Menschen von den 1990iger bis zum Jahr 2010 waren in Berlin Partys bis zum umfallen, wer weiß ob man morgen noch lebt. Das marode Berlin war eine Lösung für den Tourismus nach Berlin. Loveparade mit eine Million Besuchern. Die Entsorgungs- und Sicherheitskosten wollte keiner tragen, danach wurde sie für 2007 in Berlin abgesagt. Die Loveparade ging 2007 nach Essen und fand 2010 wieder in Duisburg statt.

Aus Sicherheits- und Platzgründen wurden 2008 und 2009 die Loveparade Veranstaltungen von den geplanten Städten abgesagt.

2010 trat dann genau das ein was Berlin vermeiden wollte.

2007 war in Essen noch alles gut gegangen. Weil gute Planung und genügend Platz vorhanden war. In Duisburg kamen am Veranstaltungstag zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr etwa 105.000 Personen nur mit der Bahn nach Duisburg.

Obwohl weniger als die Hälfte der geplanten Besucher kamen, geschah das Unglück. Später stellte sich heraus der Besucherstrom hätte an einer anderen Stelle gestoppt werden müssen.

Der Aufbau und die Dimensionierung der Einlassschleusen vor den Tunneleingängen waren nicht auf die zu erwartenden Personenmengen ausgerichtet. Die beiden engsten Stellen der Einlassschleusen West und Ost sollten nach den Planungsunterlagen im Zufluss nur eine Gesamtbreite von rund neun Metern aufweisen. Aus Sicht des Landgerichtes Duisburg war es vorhersehbar und vermeidbar, dass die Engstellen in jedem Fall kapazitätsmindernd sein würden. Nimmt man für den Durchfluss an den Engstellen der Vereinzelungsanlagen einen durchschnittlich zu erwartenden Kapazitätswert von 2.800 /m Personen pro Stunde =25.200 Personen pro Stunde können rein und bei weitem nicht die über längere Zeiträume hinweg erwarteten mehr als 40.000 Personen pro Stunde. Zwischen 9:00 und 14:00 Uhr waren es 35.000 Personen die rein wollten. Durch die Engstellen beider Eingänge im Zufluss war eine Katastrophe schon vorprogrammiert, da die Zugangssperre hinter den Engstellen lag.

Auf Höhe der Treppe löste der Druck innerhalb der gestauten Menschenmenge, wahrscheinlich im Zusammenhang mit Stolpern über Bodenunebenheiten, gegen 17:00 Uhr bei mehreren Besuchern tödliche Verletzungen aus. Dabei verschärften die aus dem Tunnel nachrückenden Besucher die Situation zusätzlich.

Das war nur ein Fehler. Der Zugang zu den Opfern war nicht möglich weil die Menschen nicht weg konnten.

Es wurden keine neuen Besucher mehr auf das Gelände gelassen, alle Notausgänge geöffnet und die gesperrte A 59 als Fluchtweg freigegeben. Erst da entschärfte sich die Situation.

Der Veranstalter erwartete auf dem Gelände insgesamt 485.000 Besucher, verteilt über den ganzen Tag. Davon sollten sich maximal 235.000 Menschen zur selben Zeit auf dem Gelände aufhalten Das Gelände war nach den Beobachtungen der Polizei aus der Luft zu keiner Zeit voll.

Die Bilanz des Unglücks vom 24. Juli 2010 es starben 21 Menschen und mehr als 650 wurden verletzt. Das Versagen der Veranstalter rüttelte die Branche der Sicherheitskräfte auf.



Quellen:

 
 
 

Kommentare


Der ÖPNV kann zum Kuschel verleiten auch wenn man es nicht möchte!

Deshalb sollte man sich gut überlegen ob man wirklich den ÖPNV als einzige Verbindung nutzen möchte. Vielleicht wäre es auch sinnvoll zum Beispiel auf Kutschen, Fahrrad-Rikschas oder andere alternativen nachzudenken.

Der Tester

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